
Kronen Zeitung
NAHT DER ABSCHIED?
Kicker löscht Red Bull Salzburg aus „Lebenslauf“
Welche Aufgaben Marcus Mann als Neo-Sportboss des FC Red Bull Salzburg angehen muss, berichtete die „Krone“ bereits. Eine Herausforderung wird die Verkleinerung des üppigen Kaders sein. Ein Spieler dürfte bereits mit seiner Zeit in Österreich abgeschlossen haben.
Trainingsfortschritte, besondere Partien, aber auch private Einblicke: Die Plattform Instagram ist für viele Fußballspieler die Visitenkarte oder sogar eine Art höchstpersönlicher Lebenslauf. Eine große Rolle spielen dabei auch die Vereine, für die man aktiv war oder ist. Wenn dann aber ein bestimmter Klub plötzlich nicht mehr Teil des „Lebens“ ist, fällt das sofort auf. Wie bei Lucas Gourna-Douath.
Keine Spur von Red Bull Salzburg
Der defensive Mittelfeldmann kickte in seiner Karriere bereits für St. Etienne, AS Roma und die französische Nachwuchs-Nationalelf. Und auch für den FC Red Bull Salzburg. Von den Bullen ist auf dem Profil des Franzosen – mit 13 Millionen Euro immer noch der teuerste Einkauf der österreichischen Bundesliga-Geschichte – aber zumindest fototechnisch nichts zu sehen. . .
Rekordeinkauf spielte klitzekleine Rolle
Die Zeichen zwischen den beiden Parteien stehen nicht zum ersten Mal auf Abschied. Schon im vergangenen Winter wollten Klub und Spieler die Trennung. Für Gourna-Douath ging es leihweise in die italienische Serie A. Im vergangenen Sommer schaffte es der damalige Sportdirektor Rouven Schröder aber nicht mehr, den Franzosen an den Mann zu bringen. Der Traum des Spielers, in eine Top-5-Liga zu wechseln, ging nicht in Erfüllung. So kehrte er ins Trainingsgeschehen nach Taxham zurück. Viel Spielzeit war ihm aber folglich nicht vergönnt.
Trainer Thomas Letsch hielt klitzekleine Stücke auf den Rekordeinkauf, gab ihm insgesamt nur 192 Minuten. Die letzten fünf Spiele vor der Winterpause verpasste der Rechtsfuß dann offiziell wegen einer Knieverletzung.
Im Bullen-Mittelfeld herrscht ein Überangebot
Nimmt man die Spielzeit unter Letsch als Indikator her, muss ein weiterer Mittelfeldspieler ebenfalls zu den Abgangskandidaten zählen: Mamady Diambou. Der Malier kommt auch in dieser Saison nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Sein bislang letzter Einsatz datiert vom 2. November. Seitdem war er – wenn überhaupt – nur Teil des Kaders.
Zudem herrscht auf der Doppel-Sechs ohnehin ein Überangebot. Neben den gesetzten Spielern Mads Bidstrup (Kapitän) und Soumaila Diabate können zusätzlich zum Duo Gourna-Douath/Diambou auch Takumu Kawamura, Valentin Sulzbacher und Maurits Kjaergaard diese Position bekleiden.
Was passiert mit Karim Onisiwo bei Red Bull Salzburg?
Zu viel Quantität gibt es auch im Angriff. Vertraut der deutsche Coach weiterhin auf seine Doppelspitze, kommen aktuell sechs Spieler für zwei Positionen infrage: Yorbe Vertessen, Edmund Baidoo, Petar Ratkov, der wieder genesene Karim Konate, Enrique Aguilar und Karim Onisiwo. Letztgenannter ist auch in dieser Spielzeit kein Faktor, verpasste die Hälfte der möglichen Pflichtspiele allein verletzungsbedingt. Sollte es im Winter noch nicht zur Trennung kommen, ist es aller Voraussicht nach im Sommer so weit. Da läuft der Vertrag des Routiniers aus. Eines steht fest: Neo-Sportboss Marcus Mann hat gleich bei seinem Amtsantritt alle Hände voll zu tun.
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Bild: Andreas Tröster
Bild: 2024 FC Red Bull Salzburg
Bild: GEPA












